Warum Wohnungslosenhilfe-Organisationen jetzt umstellen sollten

Es geht nicht um “nice to have”, sondern um operative Stabilität:

  • Alt-Systeme werden abgekündigt oder sind technisch nicht mehr zukunftsfähig (Client-/Java-Welt, historisch gewachsen, das Wissen bei einer Person)
  • Insellösungen verhindern durchgängige Betreuung und saubere Übergaben
  • Monats-, Quartals-, Jahresreports entstehen oft durch manuelle Konsolidierung – teuer, fehleranfällig, langsam
  • Datenschutz verlangt klare Rollen-/Rechtekonzepte, die Excel und selbstentwickelte Lösungen nicht liefern
  • Abrechnungen mit dem Klienten oder dem Fördergeber sind oft undurchsichtig oder in der Erstellung mühsam.


Wenn Sie Zeit und Budget in Digitalisierung stecken, muss das Ergebnis messbar sein: weniger Aufwand pro Fall, weniger Risiko, mehr Steuerbarkeit.

In Oberösterreich in enger Zusammenarbeit entwickelt

Das Agilia Care – Wohnungslosenhilfe Modul wurde im realen Betrieb weiterentwickelt: mit Trägern, die Streetwork, Notschlafstellen, Tagesangebote, Übergangswohnen, Prävention und Housing-First Arbeitsweisen abdecken. Das ist wichtig, weil Wohnungslosenhilfe nicht “ein Prozess” ist, sondern ein Netz aus Leistungsarten.

Ergebnis: Eine Lösung, die die regionalen Unterschiede (Bundesland-/Förderlogiken) abbilden kann, ohne dass jede Organisation wieder bei null startet.

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Was Einrichtungen konkret erhalten

Bereichsübergreifende Zusammenarbeit ohne Datenchaos

Wohnungslosenhilfe lebt von Übergängen: Streetwork → Notschlafstelle → Übergangswohnen → Housing First/Weitervermittlung → Stabilisierung.

Agilia Care ermöglicht:

  • Übergaben/Verweise zwischen Bereichen mit sauberem Fallbezug
  • Kontinuität der Fallakte, damit Informationen nicht “verschwinden”
  • Feingranulare Berechtigungen: sensible Einträge sehen nur berechtigte Rollen


Leitungsnutzen: weniger Reibungsverluste, weniger doppelte Erfassung, weniger Risiko im Datenschutz.

Statistik & Reporting: Exporte so, wie Fördergeber sie verlangen

Was heute oft Stunden/Tage kostet, wird mit strukturierten Daten zur Routine:

  • Sozialstatistische Auswertungen aus der laufenden Dokumentation
  • Exporte im geforderten Format (z.B. typische Kennzahlen zu betreuten Personen, Nutzungen, Aufenthaltsdauer, Interventionen, Zielgruppenmerkmalen)
  • Verbesserte Datenqualität, weil Teams nicht in Freitext untergehen


Leitungsnutzen: Quartalsende ohne Ausnahmezustand + bessere Steuerung auf Basis echter Daten.

Notschlafstelle & Betrieb: Belegung, Regeln, Hausverbote

Wenn du Kapazität verantwortest, brauchst du Echtzeit-Überblick statt Nebenlisten:

  • Belegung von Häusern/Wohnungen/Zimmern/Betten
  • Standortübersichten (wer ist wo, was ist frei, was läuft aus)
  • Regelunterstützung (z.B. Aufenthaltsdauer-Fenster, Verlängerungen)
  • Hausverbot-Management mit aktiven Hinweisen/Warnungen


Leitungsnutzen: weniger Fehlbelegungen, weniger Eskalationen, weniger Stress im Betrieb.

Kassa & Abrechnung: Weniger Nebenprozesse, mehr Klarheit

Viele Organisationen müssen Zahlungen/Beiträge sauber führen – oft unter Zeitdruck.

Optional abbildbar:

  • Zahlungsarten (Bar/Gutscheine), Tageslosung fürs Kassabuch, Quittungen
  • Vorauszahlungen (z.B. mehrere Nächte) inkl. “Restnächte”-Übersicht
  • Sonderlogiken (z.B. Rechnung an Vertretung statt an Klient*in)
  • Abrechnung nach Stunden/Tagen/Plätzen je nach Leistungsvertrag und Kostenträger


Leitungsnutzen: weniger Medienbrüche (Excel/FileMaker/Handkassa), weniger Fehler, bessere Nachvollziehbarkeit.

Migrationssicherheit – damit Historie nicht “bricht”

Viele Träger kommen aus Altlösungen (inkl. abgekündigte Fachsoftware oder Eigenentwicklungen). Die kritische Frage ist nicht “Kann die neue Software mehr?”, sondern:

Kommen wir ohne Datenbruch über die Ziellinie – mit Historie, Auswertbarkeit und Betrieb am nächsten Tag?

Agilia Care ist auf strukturierte Migration ausgelegt: Übernahme relevanter Klient*innenstammdaten, Fallakten und auswertbarer Strukturinformationen – damit ihr nicht parallel weiter in Schattenlisten arbeiten müsst.

Warum Agilia Care

Der Markt ist klein – und viele Lösungen scheitern an denselben Stellen:

  • Migration ist unklar oder zu riskant
  • Reporting/Statistik ist nicht “fördergeberfest”
  • Zusammenarbeit zwischen Bereichen ist technisch oder datenschutzseitig nicht sauber lösbar
  • Alltagsbetrieb (Belegung/Kassa) erzeugt wieder Nebenlisten

Agilia Care fokussiert genau diese kritischen Leitungsthemen: Betriebssicherheit, Steuerbarkeit, Reporting-Sicherheit und durchgängige Fallarbeit.

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FAQ zu Agilia Care im Fachbereich Wohnungslosenhilfe

Welche Organisationen profitieren am meisten?

Träger, die mehrere Angebote verantworten (z.B. Beratung/Prävention, Notschlafstelle, Tagesangebote, Wohnen) oder die aktuell mit Excel/Eigenlösungen/Altsoftware arbeiten und Reporting-Aufwand reduzieren müssen.

Ist Agilia Care auch für kleine Vereine geeignet?

Ja – die Lösung ist modular. Gerade kleinere Organisationen profitieren, weil sie keine Fachbereiche haben, aber trotzdem Berichtspflichten und Datenschutzanforderungen erfüllen müssen.

Wie wird Datenschutz umgesetzt?

Über Rollen-/Rechtekonzepte, nachvollziehbare Zugriffe/Änderungen und die Möglichkeit, sensible Bereiche strikt zu trennen, während Übergaben weiterhin möglich bleiben.

Unterstützt das System Statistik-Exporte für Fördergeber?

Ja – strukturierte Datenerfassung ermöglicht Exporte in geforderten Formaten und reduziert manuelle Konsolidierung.

Kann Belegung/Kassa/Abrechnung integriert werden?

Ja, modular – je nach Bedarf: Belegung/Betten, Kassa (Tageslosung, Quittungen, Vorauszahlungen) und Abrechnung nach Stunden/Tagen/Plätzen.